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Acht Projektideen gehen in die Phase der Erprobung

Bei den von der IB Co-Designing Human Services organisierten Pitches haben sich 8 von 16 Teams erfolgreich für die nächste Phase des Innovationszyklus beworben.

Von den ursprünglich 19 Ideen, die auf dem Forum für soziale Innovation ausgewählt wurden, haben sich 16 Innovationsteams nach Abschluss der Ideenfindungs- und Entdeckungsphase um einen Testing Cheque beworben. Bei den Pitches, die Ende September und Oktober online stattfanden, konnten 8 Teams das Panel davon überzeugen, in die nächste Phase einzutreten. Sie erhalten einen Testing Cheque im Wert von bis zu 10'000 CHF.

In dieser letzten Phase des Innovationszyklus testen die Teams die Ideen, die sie in den vorangegangenen Phasen weiterentwickelt haben. Mit dem erhaltenen Geld können die Teams die Prototypen der Dienstleistungen und Produkte entwerfen, die sie realisieren wollen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden am Abschlusstreffen des Innovationsboosters am 16. März 2023 vorgestellt. Das Programm dieser Veranstaltung wird baldmöglichst veröffentlicht.

Liste der unterstützten Ideen für die Testphase

 

Erfolgreiches Forum Soziale Innovation

Am 5. Mai trafen sich fast 100 Personen in Olten mit dem gemeinsamen Willen, soziale Innovation zum Jahresthema des NTN Innovation Boosters Co-Designing Human Services anzustossen und zu entwickeln. Entsprechend galten die Eingaben zukunftsweisenden, flexiblen Wohn- und Unterstützungsformen für alternde Menschen.

Insgesamt stellten 27 Innovationteams aus der ganzen Schweiz Projektideen vor. Das Panel, bestehend aus Vertreter:innen aus Forschung, Institutionen, Behörden und Betroffenen, stand vor der schwierigen Aufgabe, die relevantesten und innovativsten Projektideen zu prüfen. Letztlich gab das Panel 19 Projektideen den Zuschuss. Den ausgewählten Innovationteams wird ein erster Scheck in der Höhe von 1.000 CHF erteilt. Entlang eines mehrphasigen Innovationszyklus können sie nun ihre Projektideen weiter entwickeln und ab Herbst 2022 möglicherweise auch testen.

Das Management Team des Innovation Boosters möchte allen Teilnehmer:innen des Forums für ihr Engagement, Einsatz und den konstruktiven Tag voller Austausch und Inspiration herzlich danken. Landesweit ist das Forum Soziale Innovation einzigartig!

Link zu den ausgewählten Projektideen

 

Einladung zum Forum Soziale Innovation

Das Forum Soziale Innovation bietet eine attraktive Gelegenheit, sich mit Fachpersonen aus Forschung und Praxis sowie mit Nutzer:innen von Diensten im Sozial- und Gesundheitswesen zu vernetzen und um Projektideen zum Thema «Flexible Wohn- und Unterstützungsformen für alternde Menschen» zu entwickeln und auszutauschen. In einer inspirierenden Atmosphäre co-designen Sie Gesundheits- und Sozialdienste von morgen und übermorgen.

Der Tag umfasst verschiedene, methodisch angeleitete Phasen der Entwicklung von Projektideen. Er schliesst die erste Phase des Innovationzyklus im Rahmen des Innovation Boosters “Co-designing Human Services” ab, die mit der der Ausschreibung des Jahresthemas im Februar 2022 ihren Anfang genommen hat. Am Ende des Tages werden alle Projektideen präsentiert und der Innovation Booster "Co-Designing Human Services" vergibt bis zu 24 Ideation Cheques, um in die nächste Phase der Entwicklung zu gehen.

Kommen Sie also ans Forum Soziale Innovation:

→ wenn Sie das Thema interessiert, Sie sich vernetzen und eine Projektidee entwickeln möchten
→ wenn Sie bereits eine Projektidee zum Thema haben und weitere Interessierte suchen, um ein Innovationsteam zu bilden
→ wenn Sie sich bereits mit anderen zu einen Innovationsteam zusammengeschlossen haben und die Gelegenheit nutzen wollen, an Ihrer Idee weiterzuarbeiten
→ wenn Sie im Rahmen der Ausschreibung des Innovation Boosters eine Projektidee zum Thema bis zum 28. April eingegeben haben

Ein Innovationsteam bringt die Sichtweisen von Nutzer:innen, Fachpersonen aus dem Sozial- und/oder Gesundheitsbereich und Wissenschafler:innen und besteht aus circa 6 bis 8 Personen.

Für die Bewertung der Projektideen und die Vergabe der Ideation Cheques (je 1000 CHF pauschal) ist das Panel des Innovation Boosters «Co-Designing Human Services» zuständig, in dem Forschung, Soziale und Gesundheitsdienste, Nutzer:innen, Leitungspersonen aus dem Praxisfeld sowie Fachpersonen aus Verwaltung und Behörden vertreten sind. Die Kriterien der Vergabe sind: Bezug zum Jahresthema, ausgewiesener Bedarf, Beschreibung der Projektidee, Innovationspotenzial, Darstellung der nächsten Schritte und der dafür erforderlichen Ressourcen, Angebotsnutzende wie auch Fachpersonen und Personen aus der Wissenschaft sind im Innovationsteam vertreten resp. deren Perspektive fliesst in die weitere Arbeit ein.

Praktische Hinweise

Am 5. Mai 2022, von 10.00 bis 17.30 Uhr (Türöffnung ab 9.30 Uhr)

Date limite d'inscription : / Anmeldeschluss : 28. April 2022

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5. Mai 2022 von 10.00-17.30 Uhr
Olten, Schützi


 

Fragen & Kontakt :

Pascal Maeder
Email: pascal.maeder(at)hes-so.ch
Mobile: 079 362 45 17


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Soziale Innovationswoche

Die Innovationswoche vom 14. bis zum 18. März lädt dazu ein, sich an den verschiedensten Veranstaltungen über Möglichkeiten im Rahmen des Innovation Boosters zu informieren, sich mit den Fragen und Problemstellungen des Jahresthema auseinanderzusetzen oder Partner:innen für die eigene Idee zu finden. Die Veranstaltungen werden nachfolgend in chronologischer Reihenfolge aufgelistet.

  • ARTISET, Föderation der Dienstleister für Menschen mit Unterstützungsbedarf (CURAVIVA, INSOS und YOUVITA) : Montag, 14. März 2022 von 09.00 bis 10:00 Uhr und Donnerstag, 17. März 2022 von 09.:00 bis 10:00 Uhr (Anmeldung: info(at)innovationsociale.ch)
    Offener Online-Informationsanlass zum Innovation Booster und seinen Möglichkeiten zur Förderung innovativer Ideen mit Patricia Jungo, Koordinatorin Innovation & Wissenstransfer bei ARTISET.
  • ARTISET, fédération des prestataires de service pour les personnes ayant besoin de soutien (CURAVIVA, INSOS et YOUVITA) : Lundi, 14 Mars 2022 de 09.00 à 10:00 h et Jeudi, 17 Mars 2022 de 09.:00 à 10:00 h (Inscription: info(at)innovationsociale.ch)
    Séance d’information online ouverte autour du Innovation Booster et les possiblités de promouvoir les idées innovantes avec  Patricia Jungo, coordinatrice innovation & transfert de connaissances chez ARTISET.
  • Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Montag, 14. März 2022 von 16.00 bis 17.30 Uhr (Anmeldung: info(at)innovationsociale.ch)
    Offener Online-Informationsanlass zum Innovation Booster und seinen Möglichkeiten zur Förderung innovativer Ideen mit Anne Parpan-Blaser und Stefan Schnurr von der Hochschule für Soziale Arbeit
  • Plateforme LIVES Social Innovation, HES-SO, le 15 mars, en ligne de 16h30 à 17h30 (Inscription)
    Que veut l'appel à idées? Séance d'information avec un mot de bienvenu de Laurence Robatto, responsable du domaine santé de la HES-SO et membre du comité de l'Association suisse pour la promotion de l'innovation sociale. Organisée par la plateforme LIVES Social Innovation avec la participation d'Olivier Grand et Veronika Schoeb Mezzanotte (HESAV) ainsi que les invités Marco Pedrotti (HE-Arc Santé) et Marion Repetti (HETS-VS), membres de l'équipe de management du Innovation Booster.
  • Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI), Dipartimento economia aziendale, sanità e sociale (DEASS), lunedì 14 marzo 2022 dalle 17.00 alle 18.00, presso l’aula 107, Stabile Piazzetta, Via Violino 11, CH-6928 Manno (iscrizione: info(at)innovationsociale.ch oppure domenico.ferrari(at)supsi.ch)
    Evento informativo in presenza sull’Innovation Booster e le opportunità ad esso collegate in termini di supporto alle idee innovative con un intervento di benvenuto da parte di Luca Crivelli, Direttore SUPSI-DEASS e Membro di comitato dell’Associazione svizzera per la promozione dell’innovazione sociale, e una presentazione da parte di Domenico Ferrari, Professore SUPSI-DEASS e membro del team di gestione dell’Innovation Booster. Al termine dell’evento i relatori saranno a disposizione per rispondere alle domande da parte dei presenti.

Call 2022

Jahresthema 2022: Flexible Wohn- und Unterstützungsformen für alternde Menschen

Der Schweizerische Verein zur Förderung der sozialen Innovation hat von Innosuisse den Zuschuss erhalten, einen sogenannten NTN Innovation Booster aufzubauen und durchzuführen. Diese Form der Innovationsförderung erlaubt es, Akteure aus Forschung, Praxis und Gesellschaft rund um ein Thema zusammenzubringen und die ersten Schritte einer Entwicklung finanziell zu unterstützen. So sollen neuartige Ideen für den Sozial- und Gesundheitsbereich angestossen und getestet werden. Der «Innovation Booster Co-Designing Human Services» ist also eine einmalige Chance für einen Bereich, in dem «Risikokapital» und Mittel für Innovationen oft fehlen.

Leitidee: Nutzer:innen sind Expert:innen für die von ihnen beanspruchten Leistungen – deshalb wirken sie mit Vorteil bei der (Weiter)Entwicklung dieser Leistungen mit. «Co-Designing» steht für offene Innovationsprozesse, in denen die Erfahrungen und Bedürfnisse der Nutzer:innen zum Kompass und Motor von Innovation werden.

Aktuelle Herausforderungen: Die Gesellschaft wandelt sich und damit verändern sich auch die Bedürfnisse für soziale Dienste. Menschen leben länger, haben neue Erwartungen an das Zusammenleben und ihre Selbständigkeit. Familienstrukturen verändern sich und die Vielfalt der Lebensformen wächst. Viele Menschen sind auf der Flucht oder migrieren aus anderen Gründen. Arbeitsmarkt und Unternehmen bringen neue Formen der Beschäftigung hervor, die flexibler und manchmal auch unsicherer sind. All dies erfordert von Diensten im Sozial- und Gesundheitsbereich, sich weiterzuentwickeln und nach neuen Lösungen zu suchen.

Der NTN Innovation Booster «Co-Designing Human Services»: Wir laden Nutzer:innen von Diensten und Fachpersonen aus dem Sozial- und Gesundheitswesens dazu ein, sich zu vernetzen. Gemeinsam bilden sie «Innovationsteams» zu einem für sie wichtigen Entwicklungsbedarf zum Jahresthema. Im Austausch schärfen sie ihre Anliegen und entwickeln eine Innovationsidee: Wie können neue (oder auch bekannte!) Probleme besser gelöst werden? Wie könnten neuartige Dienste aussehen? Wie kann die Stellung von Nutzer:innen in Sozialen Diensten verbessert werden? Welche neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen, Diensten, Organisationen und Nutzer:innen sind denkbar? Wie könnten neue und bessere Unterstützungsformen für sozial und/oder gesundheitlich benachteiligte Gruppen aussehen?

Jahresthema 2022 Flexible Wohn- und Unterstützungsformen für alternde Menschen: Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen und der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wird immer grösser. So wird gemäss Bundesamt für Statistik die Zahl der über 80-Jährigen in der Schweiz von 0,4 Millionen im Jahr 2017 auf 1,1 Millionen im Jahr 2045 ansteigen. Die aus dem Babyboom der Nachkriegszeit hervorgegangene Generation, die heute ins Seniorenalter eintritt, hat andere Wünsche und Erwartungen als frühere Generationen: Ältere Menschen möchten ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich aufrechterhalten, zu Hause oder in gemeinschaftlichen Lebensformen leben und Raum für ihre individuellen Bedürfnisse haben.

Die Alterung der Bevölkerung führt auch zu neuen Ausgangslagen für Sozial- und Gesundheitsdienste: Beispielsweise werden Menschen mit Behinderungen, mit Suchtproblemen oder mit besonderem Pflegebedarf zunehmend älter und benötigen angepasste Formen von Beratung, Unterstützung, Betreuung und Pflege. Die Sozial- und Gesundheitsdienste sind gefordert, sich an diese neuen Bedürfnisse anzupassen. Dabei geht es beispielsweise um flexible und bedarfsgerechte Wohnformen, um Modelle für häusliche, Kurz- und Langzeitpflege, um flexible, intermediäre und langfristige Dienste, um Formen gerechter Finanzierung oder auch um Fragen des Zusammenlebens der Generationen oder im Quartier.

Was sind die nächsten Schritte für Sie?

  • Machen Sie das Jahresthema in Ihren Netzwerken bekannt
  • Überlegen Sie, was die Entwicklungsbedarfe (in Ihrem Feld) dazu sind. Vielleicht haben Sie auch schon erste Ideen.
  • Suchen Sie nach Partnern für ein Innovationsteam. Ein Innovationsteam besteht aus Nutzer:innen, Fachpersonen aus der Praxis von Sozialen und/oder Gesundheitsdiensten und Fachpersonen aus Wissenschaft und Forschung. Ein Innovationsteambesteht aus circa 6 bis 8 Personen. Versuchen Sie verschiedene Sichtweise zusammenzubringen: Ausreichend «Reibungsfläche» ist förderlich, um auf unerwartete Ideen zu kommen.
  • Besuchen Sie im Rahmen der Innovationswoche vom 14. bis 18. März 2022 dezentrale Anlässe zum Jahresthema: Sie bieten weitere Möglichkeiten der Vernetzung und zur Bildung von Innovationsteams. Informieren Sie sich zu diesem Zweck das Programm.

Am Innovationsforum vom 5. Mai 2022 stellen die Innovationsteams ihre Ideen vor und erhalten zu den Kriterien (Bezug zum Jahresthema und zu einem identifizierten Bedarf, Originalität, Neuartigkeit, Innovationspotenzial) eine Rückmeldung von einer Jury (Panel des Innovation Boosters). Das Panel lädt die Innovationsteams mit den vielversprechendsten und innovativsten Ideen ein, diese während eines Monats (Ideation Phase) weiter anzureichern und weiterzuentwickeln. Dafür erhalten sie finanzielle Unterstützung (1000 CHF) und bei Bedarf methodische Anregungen. Danach und nach weiteren fünf Monaten erfolgt eine kriteriengeleitete Selektion der Projektideen und damit verbunden ihre weitere finanzielle Unterstützung, so dass schliesslich rund 14 bis 16 «Prototypen» entstehen. Eine Darstellung des gesamten Prozesses  finden Sie in Kürze auf unserer Webseite sowie nachfolgend eine Zusammenstellung der finanziellen Unterstützungsbedingungen.

Jedes Innovationsteam schickt zu seiner Projektidee ein schriftliches Dokument von einer Seite Umfang bis 28. April 2022 an info(at)innovationsociale.ch. Es liefert eine kurze Antwort zu den untenstehenden Fragen und gilt als Anmeldung zum Innovationsforum.

  • Wer sind die Mitglieder des Innovationsteams?
  • Was ist der Ausgangspunkt Ihrer Überlegungen? Auf welche Frage/zu welchem Bedarf bietet Ihre Idee eine Antwort?
  • Was ist der Bezug zum Jahresthema?
  • Was wollen Sie entwickeln?
  • Wie wollen Sie im Innovationsteam zusammenarbeiten?
  • Wo sehen Sie Herausforderungen?

Interessiert, aber noch kein Team? Am Innovationsforum können alle interessierten Personen teilnehmen, egal ob sie Teil eines "Innovationsteams" sind oder nicht. Einzelpersonen können ihr Interesse oder ihre Ideen auch am Innovationsforum einbringen. Es wird hierfür Zeit eingeplant. Möglicherweise ergeben sich dadurch am Tag selbst neue "Innovationsteams" oder Einzelpersonen schliessen sich bestehenden Innovationsteams an. Gerne können Sie unter info(at)innovationsociale.ch bereits heute Ihre Teilnahme am Innovationsforum anmelden. Auch hier gilt die Anmeldefrist bis zum 28. April 2022.

Erklärvideo

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Spätestens bis zum 28. April einsenden